Computerspieltechnik zum Steuern von Drohnen

geschrieben von europolice | 17 Jul, 2008

Seit dem Beginn des Irak-Kriegs hat das Pentagon über 40 Predator-Drohnen verloren, vor allem wegen Fehlern der Piloten, die die 40 Millionen US-Dollar teuren unbemannten Flugzeuge aus der Ferne an Bildschirmen und Joy-Sticks steuern. Der Rüstungskonzern Raytheon hat nun ein Universelles Steuerungssystem (UCS) auf der Grundlage der Technik von Computerspielen entwickelt. Mit dem Chip der X-Box und dem Nintendo Wii-Controller wurde ein "virtuelles Cockpit" geschaffen, mit dem künftige Piloten von Drohnen durch die intuitive Steuerung und eine bessere visuelle Darstellung ausgebildet werden sollen. Interesse haben die britische und die US-amerikanische Luftwaffe gezeigt.

 (weiter)

I.B.M. System to Scan Streets at Beijing Olympics

geschrieben von europolice | 9 Jul, 2008
When the 2008 Olympic Games kick off in Beijing next year, organizers will be using a sophisticated computer system to scan video images of city streets looking for everything from troublemakers to terrorists.

[nytimes.com] The IBM system, called the Smart Surveillance System, or S3, uses analytic tools to index digital video recordings and then issue real-time alerts when certain patterns are detected. It can be used to warn security guards when someone has entered a secure area or keep track of cars coming in and out of a parking lot.

 (weiter)

China's All-Seeing Eye

geschrieben von europolice | 9 Jul, 2008
With the help of U.S. defense contractors, China is building the prototype for a high-tech police state. It is ready for export.

[naomiklein.org] Thirty years ago, the city of Shenzhen didn't exist. Back in those days, it was a string of small fishing villages and collectively run rice paddies, a place of rutted dirt roads and traditional temples. That was before the Communist Party chose it — thanks to its location close to Hong Kong's port — to be China's first "special economic zone," one of only four areas where capitalism would be permitted on a trial basis.  (weiter)

Ausufernde Amtshilfe

geschrieben von europolice | 6 Jul, 2008
Ob Fußball, Regatta oder Waldbrand, die Bundeswehr ist stets dabei

[IMI] Der Bundeswehreinsatz im Inneren ist zur Routine geworden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion zur Amtshilfe der Bundeswehr (BT-Drucksache 16/9402) hervor. Die Zusammenarbeit insbesondere zwischen der Bundespolizei und der Armee wurde auch im Zuge der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz weiter intensiviert. So wurden die Besatzungen von 10 Polizeihubschraubern der Bundespolizeifliegergruppe, die für den Einsatz bei der EM bereitgehalten wurden, im Rahmen der Amtshilfe in 35 Doppelzimmern der Prinz-Eugen-Kaserne in München untergebracht. Die Bundeswehr bot dem Innenministerium während des Turniers außerdem Unterkünfte in Mittenwald, Kempten und Mühlheim an.  (weiter)

Internationale Sperber an einem Tisch: Vier Nationen wachen über den Schweizer Luftraum

geschrieben von europolice | 26 Jun, 2008

Deutschland, Österreich und Frankreich ziehen an der Euro an einem Strick - im Namen der Sicherheit im schweizerischen Luftraum.

[zo-online.ch] Gestern am frühen Abend: Der letzte Auftritt der Schweiz als Gastgeberin an der Euro 08 steht an. Beinahe hätte Petrus den vereinten Fussballfans einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht: Die Wettervorhersage prognostizierte noch am Morgen starke Gewitter, teilweise gar Hagel. Das Spiel droht aus meteorologischen Gründen abgebrochen oder gar abgesagt zu werden. Der Entscheid über die Durchführung liegt bei der Uefa - die Konsequenzen einer Absage allerdings wären weitreichend. «Die Gewitterfront bleibt in der Region der Alpen», sagt Meteorologe Urs Sutter aus Grüningen und gibt Entwarnung. Er trägt Militärgrün und sitzt in Dübendorf, im Luftlage-Zentrum. (weiter)

Hightech im Kampfanzug

geschrieben von europolice | 9 Jun, 2008

35.000 Soldaten bildet die Bundeswehr bis 2010 für den Auslandseinsatz aus. Durch das Ausrüstungssystem "Infanterist der Zukunft" kämpfen immer mehr von ihnen GPS-gesteuert, nachtkampffähig und in ständigem Kontakt mit ihrer Truppe

Von Lühr Henken *

[junge welt] Bis zu ihrem Gipfel im April in Bukarest will die NATO auf Betreiben der US-Regierung eine umfassende Strategie zur Aufstandsbekämpfung erarbeiten. Die Vereinigten Staaten und die jeweilige Koalition der Willigen, die sich nach dem Überfall auf fremde Länder mit dem bewaffneten Widerstand herumschlagen müssen, um die Besatzung abzusichern, wollen diese Aufgabe zu einer koordinierten NATO-Aufgabe machen. Das deckt sich mit deutschen Absichten, denn die Bundesregierung hat für Afghanistan seit langem eine umfassende Strategie gefordert. Für weitergehende deutsche Ambitionen soll eine Bundeswehrkompanie (Quick Reaction Force) in Afghanistan den Türöffner markieren, wenngleich noch lautstark ein Ausweiten des Einsatzes der Bundeswehr auf den afghanischen Süden abgelehnt wird. Für die Infanteristen ist Häuser-, Straßen- und Stadtkampf seit langem in der Ausbildung auf der Ortskampfanlage im unterfränkischen Hammelburg und auf der Stadtkampfanlage im brandenburgischen Lehnin Alltag. Dort wird jeweils in Kompaniestärke das Vorgehen gegen Aufständische trainiert.  (weiter)

US-Militär: Bewaffnete Sozialarbeit

geschrieben von europolice | 8 Jun, 2008

Ein neues Handbuch zur Aufstandsbekämpfung aus dem Pentagon

Von Daniel Stern *

Mit Waffengewalt alleine lassen sich Aufstände in der Welt nicht erfolgreich bekämpfen. Wie dann? Ein neues Handbuch gibt Aufschlüsse über die Denkweise im Pentagon.

Zwar gelang es den von den USA angeführten Truppen relativ schnell, Afghanistan und den Irak zu besetzen, doch damit ist dort noch längst keine Ruhe eingekehrt. Aufständische machen den BesatzerInnen zu schaffen, indem sie mit ihrer «asymmetrischen Kriegsführung» die Stabilisierungsbemühungen immer wieder zurückwerfen. Der kürzlich veröffentlichte «letzte Entwurf» eines Feldhandbuches zum Thema Aufstandsbekämpfung zeigt, wie man im Pentagon gedenkt, die aktuellen Probleme wie auch künftige in anderen Ländern, etwa in Staaten ohne funktionierendes Regierungssystem, zu meistern.

 (weiter)

EADS: Regionales nationales Sicherheitszentrum

geschrieben von europolice | 13 Mai, 2008

Aufgaben

Aufgabe eines regionalen nationalen Sicherheitszentrums zur Gewährleistung eines effizienten Sicherheitsmanagements auf strategischer Ebene ist die Koordination von Behörden, Organisationen und gemeinsamer Operationen auf der Grundlage eines einheitlichen Informationssystems.

Die Hauptaufgaben liegen im Bereich:

  • Vorbereitung: Erstellen von Einsatzverfahren und –plänen;
  • Vorbeugung: Einarbeiten von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen, Überwachung;
  • Erfassung: Umfassendes Lagebild;
  • Notfallmanagement: Einsatzunterstützung, Ressourcenzuweisung
  • Berichterstattung und Kommunikation;
  • Auswertung von Einsatzfeedbacks.

 (weiter)

EADS: Grenzüberwachung und -kontrolle

geschrieben von europolice | 13 Mai, 2008

Aufgaben

Die zunehmende Globalisierung führt zu einem verstärkten grenzüberschreitenden Personenverkehr und zu einem erhöhten Warenfluss. Auch wenn dieser internationale Austausch unabdingbar ist, kann mangelnde Kontrolle zur tödlichen Bedrohung werden. Terroristische und kriminelle Aktivitäten machen auch vor Landesgrenzen nicht halt!
Von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Sicherheit eines Landes ist daher ein flächendeckender Grenz- und Küstenschutz, der sich den verändernden wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Erfordernissen kontinuierlich anpasst.

Die Hauptaufgaben beinhalten:

  • an Kontrollstellen (Straßen, Bahnhöfe, See- und Flughäfen): die Kontrolle der ID-Dokumente und die Überprüfung der Personen- und Warenströme an Kontrollpunkten;
  • die Sicherung der Land- und Seegrenzen zur wirksamen Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität. (weiter)

EADS: Sicherheit bei Großveranstaltungen

geschrieben von europolice | 13 Mai, 2008
Aufgaben

Die Sicherheit bei Großveranstaltungen konzentriert sich im wesentlichen auf den Schutz von:
  • großen Sportveranstaltungen;
  • Großkonzerten;
  • Massenveranstaltungen;
  • politischen Gipeltreffen. (weiter)

Komponenten für neue Sicherheitsaufgaben

geschrieben von europolice | 16 Apr, 2008
[iabg] Neben der analytischen Kompetenz, unterstützt durch leistungsfähige Werkzeuge und rechnergestützte „Modelle“, kann die IABG auf einem reichen Erfahrungsschatz aus ihrer militärischen und zivilen Geschäftstätigkeit aufbauen und zahlreiche Fähigkeiten, Komponenten und Lösungen als Bestandteil künftiger Sicherheitssysteme zur Verfügung stellen, ggf. anpassen und weiterentwickeln. Dazu gehören u. a. (weiter)

Gemeinsame computergestützte Übung der NATO mit den Streitkräften der Russischen Föderation

geschrieben von europolice | 8 Apr, 2008
[iabg] Vom 16. bis zum 25. Januar fand im Technologiezentrum der IABG eine gemeinsame computergestützte Übung der NATO mit den Streitkräften der Russischen Föderation statt. Die Veranstaltung, die vom NATO-Russland-Rat initiiert wurde und erstmals 2004 in den USA stattfand, wurde in diesem Jahr in Deutschland ausgerichtet. Unter Federführung der Luftwaffe nutzte die Gastgebernation hierfür die hochmodernen Räumlichkeiten und Einrichtungen der IABG. (weiter)

Feuerwehranwendungen

geschrieben von europolice | 19 Mär, 2008
[berliner feuerwehr] GeoFES steht jetzt auch als Terminalserverapplikation zur Verfügung. Dadurch kann diese Applikation unabhängig von der jeweiligen APC-Hardware z.B. dem Vorbeugenden Brandschutz  für seine Planungsarbeiten kostenneutral bereitgestellt werden. Durch die Fa. WASY wurde mit der Umsetzung von GeoFES auf die neue Plattform ArcGIS 9.x begonnen. Ebenso wurde die Software BRAND/WIN der Firma Gekos um Funktionen erweitert, die für den Vorbeugenden Brandschutz eine Erleichterung in der Arbeit mit diesem System darstellen. (weiter)

The use of GeoFES by the Berlin Fire Brigades

geschrieben von europolice | 6 Feb, 2008

[dhigroup] WASY has over the last ten years, in close cooperation with the Berlin Fire Brigades, developed the GeoFES package, which supports the decision making in the emergency assistance, in connection with specific disasters, or prevention of possible disasters at major national events like the FIFA World Cup in soccer in 2006.

For the city of Berlin, Germany’s capital and largest city, fast access to complex information of all useful data by the chief officers is essential. Successful emergency response requires stable, efficient and user-friendly software, and GeoFES is continuously improved through project experience. (weiter)

GeoFES - decision making in emergency situations

geschrieben von europolice | 12 Nov, 2007
[dhigroup] In cases of accidents or other disastrous events local Fire Brigades or Emergency Management Authorities must prevent, limit, and relieve damages to persons, properties and the environment within the shortest possible time. Important decisions may often be taken under uncertainty as readily available information about the area and the magnitude of the disaster may be incomplete.

GeoFES is a powerful instrument that can support the decision making both during operations and in connection with pre- and post evaluation of accidents by operational personal as well as administrative and managerial staff. Based on GIS technology GeoFES combines spatial (raster and vector data) and nonspatial data linked to data tables that contain detailed attribute information, e.g. contact details to offices, schools, hospitals etc. (weiter)

Neue Polizeitechnologien

geschrieben von europolice | 12 Nov, 2007

Fact Sheet "Neue Polizei-Technologien" (pdf, 978K) 

Die Verschmelzung von von innerer und äußerer Sicherheit (Merkel, Ziercke, Schäuble) geht mit der Einführung neuer Sicherheitstechnologie einher. Vieles davon spielt sich im Verborgenen ab. Nicht nur auf deutscher Ebene werden Datenbanken zusammengelegt (vgl. Schäubles "Anti-Terror-Datei" mit 334 Einzel-Datenbanken). Anbieter der "Sicherheitsindustrie" konkurrieren bei der Vereinheitlichung europäischer Standards. Die Industrie hat mehrere Verfahren zur "automatisierten Texterschließung" entwickelt. Damit werden die beim permanenten "Data-Mining" erhobenen Daten abgeglichen. Zukünftig sollen Straftaten rechnerisch vorhersehbar werden.
Das Fact-Sheet ist für Mobilisierungsveranstaltungen zur Kampagne gegen den "11. Europäischen Polizeikongreß" erstellt. Bilder und Texte sind größtenteils der offiziellen Webseite des Polizeikongreß entnommen. Mehr Hintergrund und Links hier.

Siehe auch Fact-Sheet "Risk Control"

GeoFES Produktbeschreibung:

geschrieben von europolice | 5 Okt, 2007

[fujitsu-siemens] Die Software GeoFES dient auf der Grundlage eines Geografischen Informationssystems der Unterstützung von Entscheidungsträgern bei Feuerwehreinsätzen, insbesondere bei Gefahrstoffunfällen oder Störfällen in Anlagen mit toxischen, umweltgefährdenden und brennbaren Stoffen.
Die Entwicklung von GeoFES wurde durch die Berliner Feuerwehr initiiert und wird durch permanente Projektarbeit weiterentwickelt. Unabhängig davon ist eine Übertragbarkeit der Lösung durch das offene Konzept problemlos möglich.
GeoFES stellt folgende Funktionalitäten bereit: (weiter)

Der digitale Kommissar

geschrieben von europolice | 26 Jul, 2007
Mit Fähnchen gespickte Landkarten und Stadtpläne sind von gestern. Stattdessen nutzt die Polizei zunehmend Geoinformationssysteme, um Verbrechen aufzuklären Lucian Haas

[berlinonline] Wenn Kriminalhauptkommissar Günter Okon auf Verbrecherjagd geht, verlässt er selten seinen Schreibtisch im Landeskriminalamt Bayern. Sein Revier ist der Computer, auf dem eine Software namens Gladis läuft. Sie verknüpft Inhalte der Polizeidatenbank mit Landkarten und stellt die so erzeugten Karten auf dem Bildschirm dar. Geografische Informationssysteme (GIS) wie Gladis bieten neue Möglichkeiten zur kriminalistischen Aufklärung. (weiter)

LABIS

geschrieben von europolice | 18 Mai, 2007

[bbv] LABIS-Track ist ein Modul zur Routenverfolgung von Maschinen. Wichtige Zielgruppen von LABIS-Track sind Maschinengemeinschaften, Maschinenringe und Lohnunternehmen, weil sich damit die Abrechnung und Nachweise für den Maschineneinsatz wesentlich vereinfachen lassen.

Das dritte Modul ist LABIS-Map PF (Precision Farming) für die Erstellung von Applikationskarten. Bei allen drei Entwicklungen legt die LAND-DATA EUROSOFT größten Wert auf die Offenheit und Neutralität des Systems. So wurde eine universelle Plattform für den landwirtschaftlichen Betrieb eingerichtet, auf der alle Landtechnikhersteller und Dienstleister aufbauen können. Nur so kann den GPS-Systemen endlich zum Durchbruch verholfen werden.

Die unvermeidlichen Schnittstellen zur Außenwirtschaft, wie Mähdreschern, Düngerstreuern oder Schleppern, will die Eurosoft im Dialog mit Behörden, der Industrie und den Dienstleistern Zug um Zug möglichst bald realisieren.

Source: http://www.bbv-cd.de/sro.php?redid=10849

Crime Mapping mit GLADIS

geschrieben von europolice | 14 Mai, 2003
[dergrossebruder] In alten Tatort-Folgen sieht man im Hintergrund oft noch eine Karte mit Fähnchen, die Orte von Verbrechen kennzeichnen. In vielen Großstädten kommt zu diesem Zweck GLADIS (Geographisches LageAnalyse- und DarstellungsInformationsSystem) zum Einsatz.   In alten Tatort-Folgen sieht man im Hintergrund oft noch eine Karte mit Fähnchen, die Orte von Verbrechen kennzeichnen. So wurden früher in der Tat Daten zu Verbrechen und Orte mit gehäuften Verbrechenswahrscheinlichkeiten analysiert. Am Ende des Monats wurde die Karte dann abphotographiert und alles ging wieder von vorne los. Mittlerweile gibt es rechnergestützte Systeme, die die Karte ersetzen. In München, wie auch in vielen anderen Städten, kommt GLADIS (Geographisches LageAnalyse- und DarstellungsInformationsSystem) zu diesem Zweck zum Einsatz. (weiter)