Berliner Wachroboter patrouillieren in Peking

geschrieben von europolice | 8 Aug, 2008
Einsatz in der Volksrepublik: In wenigen Tagen werden 16 Sicherheitsroboter aus Berlin in Pekinger Olympia-Sportstätten ihre Runden drehen. Nachts spielen sie ihre Stärken aus: Sie sehen auch im Dunkeln bestens und kennen keine Müdigkeit.

[spiegel.de] Das Arbeitszimmer von Doktor Jens Hanke, 43, könnte man leicht mit dem Zimmer eines zehnjährigen Jungen verwechseln. Im Regal an der Wandseite des Büros stehen verschiedene Roboterhündchen, darunter das Aibo-Hündchen von Sony. Eine Regalstufe tiefer sind kleine Roboter mit farbigen Augenpartien aufgereiht wie chinesische Tonkrieger, daneben die rollenden Würfel, die vor einigen Jahren die Weltmeisterschaft im Roboterfußball mit bestritten haben.  (weiter)

Roboter gegen illegale Immigranten

geschrieben von europolice | 23 Jul, 2008

[telepolis.de] An der britischen Grenze wird seit kurzem ein kleiner Roboter eingesetzt, um in Fahrteugen illegale Einwanderer aufzuspüren. Der von BAE Systems entwickelte Roboter Hero ist mit Scheinwerfern und Kameras ausgestattet, um die Unterseite von Lastwagen und PKWs zu untersuchen. In Calais wurde Hero nach Angaben von BAE bereits erfolgreich eingesetzt. (weiter)

Transportable autonomous patrol for land border surveillance (TALOS)

geschrieben von europolice | 16 Jul, 2008

[cordis.europa.eu] The main objective of TALOS multidisciplinary project is to develop and field test the innovative concept of a mobile, modular, scalable, autonomous and adaptive system for protecting European borders. The conventional border protection systems are based mainly on expensive ground facilities installed along the entire length of the border used only to observe, detect and warn. This infrastructure is complemented by human patrols, where there is an access to the border line. The system developed within the TALOS project will be more versatile, efficient, flexible and cost effective.

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Gefreiter Roboter kriecht durchs Gelände

geschrieben von europolice | 30 Jun, 2008

Die Bundeswehr will in Zukunft verstärkt auf Roboter setzen, um die Soldaten vor Gefahren zu bewahren. «Es ist besser, einen Roboter zu gefährden, als einen Soldaten», sagte der stellvertretende Inspekteur des Heeres, Günter Weiler, am Montag im unterfränkischen Hammelburg.

[ddp] Hammelburg. Die Bundeswehr will in Zukunft verstärkt auf Roboter setzen, um die Soldaten vor Gefahren zu bewahren. «Es ist besser, einen Roboter zu gefährden, als einen Soldaten», sagte der stellvertretende Inspekteur des Heeres, Günter Weiler, am Montag im unterfränkischen Hammelburg. Drohnen seien schon jetzt im Einsatz, der nächste konsequente Schritt seien unbemannte Landsysteme, kündigte Weiler bei der Eröffnung der dritten europäischen Leistungsschau für militärische Robotik «Elrob 2008». Bei der Veranstaltung präsentierten Roboterforscher, wozu ihre Modelle jetzt schon in der Lage sind. 25 Entwicklerteams aus neun europäischen Ländern sowie 50 Aussteller, darunter zahlreiche deutsche und internationale Universitäten zeigten den aktuellen Stand der militärischen Robotik-Technik. (weiter)

iRobots soll für Darpa Roboter mit flexibler Körpergröße entwickeln

geschrieben von europolice | 22 Jun, 2008

irobot[telepolis] Roboter, das sind meist starre Maschinen, so klein sie auch bislang sein mögen. Nach Wunsch der Darpa soll sich das ändern. Letztes Jahr hatte die Forschungsbehörde des Pentagon für das Ungewöhnliche die Ausschreibung für "weiche" Roboter veröffentlicht, auch ChemBots genannt. Sie sollen sich so zusammenpressen können, wie manche Tiere, um durch Spalten und andere Öffnungen zu kommen, die kleiner sind als ihre eigentliche Körpergestalt.
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Irak als Testfeld für Drohnen und Roboter

geschrieben von europolice | 21 Jun, 2008
[telepolis] Das Pentagon hat erstmals Mini-Drohnen in den Irak geschickt, wie die Army Times berichten. Die 30 MAVs (Micro Air Vehicles), die von Honeywell produziert wurden, fliegen nicht wie Flugzeuge, sondern schweben in der Luft und können so auch an einer Stelle bleiben. Die MAVs, ausgerüstet mit optischen und Infrarot-Kameras, sind Bestandteil des Future Combat System der Army. Insektengröße haben die 20 kg schweren und 45 cm langen MAVs allerdings noch nicht, aber sie dürften den Einsatz von immer kleineren Robotflugzeugen einleiten.  (weiter)

Drohnen ersetzen die Kanonen: Die Industrie reagiert auf Klagen der Militärs

geschrieben von europolice | 20 Jun, 2008
Der Soldat der Zukunft begibt sich nicht mehr selbst in tödliche Gefahr. Er schickt Roboter an die Front. Die Pariser Waffenmesse, die größte der Welt, präsentiert die neuen Trends moderner Kriegsführung.

[hnp-online] Wer hier keine Uniform trägt, wählt mit Vorliebe einen unauffälligen grauen Anzug. Selbst wenig fantasiebegabte Besucher der im Norden von Paris alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Ausstellung von Waffen und Militärtechnik für Landstreitkräfte (Eurosatory) fragen sich beinahe zwangsläufig, wie vielen geradewegs einem Roman von John Le Carré entsprungenen Geheimdienstagenten sie innerhalb von nur fünf Minuten über den Weg gelaufen sind. Bei etwas mehr Fantasie hingegen vermittelt so mancher Stand der weltweit größten Waffenmesse den Eindruck, in die Kulissen der Dreharbeiten für die nächste Folge von "Star Wars" geraten zu sein.  (weiter)

Roboter mit Schießbefehl?

geschrieben von europolice | 13 Jun, 2008
[interessante-zeiten.de] Und wieder eine interessante Neuigkeit, auf die ich hätte verzichten können: der von Samsung TechWin entwickelte Anwärter auf den Titel “Killer-Roboter“, der zur Zeit noch mit dem Namen “Intelligent Surveillance & Security Guard Robot” vorlieb nehmen muss, nähert sich seinem großflächigen Einsatz an der koreanischen Grenze.

Der Vergleich zum Robocop-Kumpan ED-209 wird derzeit gerne von der Presse bemüht. In der Tat beeindruckt es, wie sehr die Wirklichkeit die Science-Fiction knappe 20 Jahre nach dem ersten Robocop-Film eingeholt hat: ja, der echte Roboter wird scharf schießen können – wenn man ihn lässt, auch autonom.  (weiter)

EU verdoppelt Robotikförderung

geschrieben von europolice | 11 Jun, 2008
[heise.de] Um die Stärke und Unabhängigkeit der europäischen Robotikindustrie weiter auszubauen, will die EU ihre Förderung der europäischen Robotikforschung zwischen 2007 und 2010 auf fast 400 Millionen Euro verdoppeln, hat die Europäische Kommission laut einer Pressemitteilung angekündigt. Das Geld soll vor allem den Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie unterstützen.  (weiter)

Roboter fährt die Wand hinauf

geschrieben von europolice | 24 Mai, 2008
Elektrostatische Kräfte halten den Roboter in der Senkrechten

[golem] Das Stanford Research Institute (SRI) hat einen Roboter vorgestellt, der auch in der Senkrechten nicht den Halt verliert. Dank einer Technik mit der Bezeichnung Elektroadhäsion kann er die Wände hochfahren. An der Unterseite des Roboters befinden sich kleine Plättchen, die mit einer Stromquelle verbunden sind und elektrostatische Ladungen erzeugen. Diese Ladungen halten den Roboter am Untergrund fest.  (weiter)

Pentagon setzt auf Roboter

geschrieben von europolice | 16 Mai, 2008
[heise] Der Afghanistan- und Irak-Krieg hat den Einsatz von Drohnen und anderen Robotern enorm befördert. Afghanistan war auch der Schauplatz des ersten Angriffs einer mit Hellfire-Raketen bewaffneten Drohne. Das Pentagon muss darauf achten, dass möglichst wenige Soldaten bei den Auslandseinsätzen verletzt werden oder sterben müssen und setzt daher zunehmend auf die Robotaufklärer und –kämpfer.

Alleine Predator-Drohnen nehmen jetzt im Monat bei der Überwachung 13.400 Stunden Video auf, während sie gleichzeitig, wie das Pentagon berichtet, für "force protection and precision air-to-surface engagements with the AGM-114 Hellfire missile" sorgen. Gesteuert werden die Drohnen von Piloten in den USA. Diese "split operations" senke die Zahl der Soldaten, die in Kriegsgebieten stationiert werden müssen, so dass militärische Macht ohne Risiko ausgeführt werden könne.  (weiter)

US Army sucht autonome Insektenroboter

geschrieben von europolice | 4 Mai, 2008
[heise] Wenn es nach der US Army geht, werden die US-Soldaten schon bald über winzige Roboter verfügen, die sich in Schwärmen zum Ausspähen losschicken lassen. Die Wanzen zum Abhören würden dann Beine kriegen und ihren Namen zu Recht tragen.

Das U.S. Army Research Laboratory hat einem Konsortium aus Wissenschaftler von Universitäten und Unternehmen unter der Leitung des Rüstungskonzerns BAE Systems beauftragt, für 38 Millionen US-Dollar Mini-Roboter mit intelligenten Gruppenverhaltensweisen zur Aufklärung zu entwickeln. Die Micro Autonomous Systems and Technology-Allianz (MAST) soll autonome, vielseitig einsetzbare Roboter entwickeln, die man für Orte verwenden kann, die für Menschen zu gefährlich oder unzugänglich sind. Gedacht wird dabei an Einsätze in Städten oder in "komplexen" Gebieten wie Bergen oder Höhlen. (weiter)

US-Militär setzt im Irak auf neue Informations-Software

geschrieben von europolice | 25 Apr, 2008
Screenshot des Tactical Ground Reporting System
VergrößernScreenshot des Tactical Ground Reporting System. Die blaue Linie stellt eine mögliche Route durch Bagdad dar, rote (interaktive) Icons registrierte "feindliche Aktionen".
[heise] Nach zwei Jahren intensiver Programmierarbeit in der DARPA[1] bekommen die US-Truppen jetzt etwas, das man als Google Maps für den Straßenkampf bezeichnen könnte, berichtet Technology Review in seiner Ausgabe 05/08[2] (seit dem 17.4. am Kiosk oder hier[3] portokostenfrei online zu bestellen).

Die neue Technologie trägt den offiziellen Titel Tactical Ground Reporting System, kurz TIGR und ist eine auf Landkarten basierende Anwendung. Offiziere können das Material vor dem Einsatz nicht nur einsehen, sondern hinterher auch ergänzen. Durch das Anklicken von Icons und Listen können sie die Position von wichtigen Gebäuden wie Moscheen, Schulen und Krankenhäusern herausfinden und Informationen über vergangene Anschläge abrufen. Auch mit GPS-Daten versehene Fotos von Häusern und anderen Gebäuden sowie von verdächtigen Aufrührern sind abrufbar. Die Truppführer können sich sogar Befragungen von Zivilisten anhören. (weiter)

Autonome Kampfhubschrauberschwärme

geschrieben von europolice | 17 Dez, 2004

Bis 2009 will die Darpa einen unbemannten Kampfhubschrauber entwickelt haben, der auch autonom zwischen Kämpfern und Zivilisten unterscheiden können soll

[heise] Seit dem Krieg gegen den Terrorismus werden von den USA auch bewaffnete Drohnen des Typs Predator eingesetzt, um vermeintliche Gegner zu töten. Ferngelenkte und bewaffnete Drohnen sollen auch schon von der israelischen Armee eingesetzt werden. Bei Darpa, der Forschungsabteilung des Pentagon, wurde Phase II der Entwicklung von autonomen bewaffneten Roboterhubschraubern ([extern] UCAR) im September abgeschlossen. Im Oktober soll der Auftrag zur Herstellung eines Prototypen vergeben werden. Noch ist freilich unsicher, ob die Army sich nicht zurückzieht, weil die Gelder für den Einsatz in Irak gebraucht werden, oder die Navy dafür einspringt.  (weiter)