[heise.de] Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat nun gemeinsam mit einer
Reihe weiterer Bürgerrechtsorganisationen auch offiziell für den 11.
Oktober zu einem Marsch durch Berlin geladen, um gegen den
Überwachungswahn zu protestieren. "Staat und Unternehmen registrieren,
überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger", heißt es im Aufruf für die Kundgebung.
"Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir
uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns
interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind – der 'große
Bruder' Staat und die 'kleinen Brüder und Schwestern' aus der
Wirtschaft wissen es immer genauer." Der daraus resultierende Mangel an
Privatsphäre und die Vertraulichkeit gefährde die Freiheit des
Glaubensbekenntnisses, die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die
Koalitionsfreiheit, Unternehmensintegrität, die Arbeit von Ärzten,
Beratungsdiensten und Rechtsanwälten. (weiter)