Veranstaltung in Berlin: Die “Sicherheitsarchitektur” bei “polizeilichen Großlagen”
26 Okt, 2007
In den letzten 3 Jahren hat es einen Schub zur Vernetzung und Kooperation internationaler Polizeibehörden gegeben. Europaweit werden Gesetze zu mehr Überwachung angeglichen. Neue Polizeiinstitute beraten über die Vernetzung von Datenbanken. Forschungsprogramme sollen Methoden entwickeln, um “sicherheitskritisches Verhalten” früh zu erkennen und diskret zu beseitigen. Auf überregionalen Konferenzen beraten sogenannte “Verbindungsbeamte” in “Closed door meetings” über grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Mehrere Institute bieten Beratung zur “Sicherheitsarchitektur” bei Gipfeltreffen oder Sportereignissen an. Ein zentrales Thema dabei ist die “Handhabung von Menschenmassen” (“Crowd Management”). Es gibt inoffizielle “Handbücher für Sicherheitsfragen” bei G8-Gipfeln.
Auf der Veranstaltung geben wir einen Überblick über die “Sicherheitszusammenarbeit” auf europäischer sowie internationaler Ebene. Mittels Vortragsmaterial des “Europäischen Polizeikongress” stellen wir neue Technologie, Institute und Konferenzen vor. Heiner Busch erklärt das “Europäische Handbuch für Gipfeltreffen”.
Eine Mobilisierungsveranstaltung zur Kampagne gegen den “11. Europäischen Polizeikongreß” am 29./ 30. Januar 2008 in Berlin.
* Heiner Busch, CILIP/ Komitee für Grundrechte und Demokratie
* Silke Studzinsky, Republikanischer Anwaltsverein
* Hanne Jobst, Gipfelsoli Infogruppe
Dienstag 27. November, 20.00 Uhr
KATO, U-Bhf Schlesisches Tor, Kreuzberg
six hills berlin | Gipfelsoli Infogruppe



