Mit Facebook auf der Jagd nach Steuersündern

Von Richard Meusers

Auf der Hatz nach Steuerhinterziehern gehen die Behörden in anderen Ländern gern ungewohnte Wege. Italien nutzt jetzt die Datenbestände in sozialen Netzwerken, um Diskrepanzen zwischen Lebensstil und Steuererklärung aufzudecken. Wäre das auch in Deutschland möglich?

Wer soziale Netzwerke nutzt, will etwas mitteilen. Der Privatmensch hält die lieben Freunde über das eigene Leben und Erleben auf dem Laufenden, Unternehmen nutzen Netzwerke, um auf direktem Wege mit ihren Kunden zu kommunizieren. Dieses schöne Ideal dient auch dem Facebook-Auftritt der Agenzia delle Entrate, der italienischen Steuerbehörde, als Begründung.

Das jedenfalls war der Tenor der Rede des stellvertretenden Behördenchefs Marco di Capua, als er sich dieser Tage über kommende Online-Aktivitäten seines Hauses ausließ. Selbstverständlich gehe es dabei um den „Dialog mit den Bürgern“. Dann aber kam er zum Kern. Natürlich wolle sein Haus die Möglichkeiten des Netzes auch zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung nutzen. (weiter auf spiegel.de)

One response to “Mit Facebook auf der Jagd nach Steuersündern”

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