Die
Bundeswehr will in Zukunft verstärkt auf Roboter setzen, um die
Soldaten vor Gefahren zu bewahren. «Es ist besser, einen Roboter zu
gefährden, als einen Soldaten», sagte der stellvertretende Inspekteur
des Heeres, Günter Weiler, am Montag im unterfränkischen Hammelburg.
[ddp] Hammelburg. Die Bundeswehr will in Zukunft verstärkt auf Roboter setzen,
um die Soldaten vor Gefahren zu bewahren. «Es ist besser, einen Roboter
zu gefährden, als einen Soldaten», sagte der stellvertretende
Inspekteur des Heeres, Günter Weiler, am Montag im unterfränkischen
Hammelburg. Drohnen seien schon jetzt im Einsatz, der nächste
konsequente Schritt seien unbemannte Landsysteme, kündigte Weiler bei
der Eröffnung der dritten europäischen Leistungsschau für militärische
Robotik «Elrob 2008». Bei der Veranstaltung präsentierten
Roboterforscher, wozu ihre Modelle jetzt schon in der Lage sind. 25
Entwicklerteams aus neun europäischen Ländern sowie 50 Aussteller,
darunter zahlreiche deutsche und internationale Universitäten zeigten
den aktuellen Stand der militärischen Robotik-Technik. (weiter)