Professor erfindet Fliegende Untertasse mit Plasma-Antrieb

geschrieben von europolice | 17 Jun, 2008

Gainesville/ USA – Fliegende Untertassen könnten in Zukunft zu Alltagsbild gehören – zumindest wenn es nach Professor Subrata Roy von der "University of Florida" (UFL) geht. Sein scheibenförmiger Flugkörper wird zudem von Plasma angetrieben.

[grenzwissenschaft-aktuell.de] Der Professor für Mechanik und Luftfahrttechnik hat das sich um seine eigene Achse drehende Fluggerät auch schon als Patent angemeldet. Trotz der frappierenden Ähnlichkeit mit einer klassischen Fliegenden Untertasse, spricht Roy von seiner Entwicklung lieber als "flügelloses elektromagnetisches Luftfahrtzeug". Der bisherige Prototyp wäre jedoch kaum zum Transport von Personen und Gütern geeignet, misst er doch lediglich knapp 15 Zentimeter im Durchmesser und schafft gerade genügend Antrieb, um die beiden hierzu notwendigen Batterien zu befördern.

Dennoch sieht Roy kein Problem zukünftig darin, den Prototyp auf jede beliebige und technisch machbare Größe zu bringen. Den effizientesten Einsatz sieht der Professor selbst in der Überwachungs- und Beobachtungstechnologie. Mit einer Kamera ausgestattet, soll das Gerät ferngesteuert auch große Distanzen zurücklegen können. Auch die Erforschung anderer Planeten und Monde könnte so Roys Zukunftsvision, mit seiner flügellosen Drohne revolutioniert werden, da das Gerät Gerade unter hohem Luftdruck und geringer Gravitation stabil zu fliegen wäre. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben auch schon NASA und U.S. Air Force Interesse an einer Lizenzierung des Projekts angemeldet.

Angetrieben wird das man-made UFO mittels Prinzipien der sogenannten Magnetohydrodynamik. Hier erzeugen elektrisch leitende Fluide, die von magnetischen und elektrischen Feldern durchdrungen werden, eine Kraft. An Bord von Roys fliegender Untertasse wird dieses Fluid von Elektroden an der Oberfläche des Objekts erzeugt, welche die umgebende Luft zu Plasma ionisieren. Wird nun durch dieses Plasmafeld eine elektrische Spannung geleitet, verdrängt dieses die umgebende Luft, wodurch der Antrieb entsteht. Der Auftrieb wird wiederum durch die Rotation des Vehikels selbst erzielt, die gleichzeitig auch für die notwenige Stabilität des Kreiselkörpers sorgt.

Das revolutionäre an Roys Erfindung besteht auch darin, dass das Fluggerät keinerlei bewegliche Teile, wie etwa Propeller oder Antriebsdüsen, benötigt, und dennoch so navigationsfreundlich wie ein Helikopter sei werde.

Trotz des visionären Konzepts stehen der Nutzung der Fliegenden Untertasse innerhalb der Erdatmosphäre noch buchstäblich gewaltige Hindernisse im Weg. Besonders die Anziehungskraft der Erde setzt eine gewaltige Schubkraft voraus, um das Gerät in die Luft und zum Fliegen zu bringen. Aus diesem Grund müsste das die Energie liefernde Aggregat besonders leicht aber gleichzeitig in der Lage sein genügend Energie für die Erzeugung des Plasmas zu produzieren.

Doch gerade aufgrund der Finanzierung seiner Arbeit durch Die U.S. Air Force, sieht Roy der Lösung dieses Problems optimistisch entgegen. Schon jetzt arbeite die Mechanisch Luftfahrtabteilung der Universität an der Umsetzung der Pläne.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ufl.edu

Source: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2008/06/professor-erfindet-fliegende-untertasse.html


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